Stripe-Aktivierung für das Vereinskonto in Vorbereitung. Bestellungen per Email möglich — Zahlung nach Bestätigung per Banküberweisung.
Austria Imperial Green Gold
Kiendler Öl-Mühle — Tradition seit 1696, Familie mit Kürbissen

Forschungspartner · Tradition seit 1696

Ölmühle Kiendler

Zehn Generationen steirische Ölpressung in Ragnitz — Forschungspartner des Vereins Austria Imperial Green Gold für die Feldstudie zu KI-gestützter Vermarktung regionaler Spezialitäten.

Warum Kiendler

Ein dokumentierter Familienbetrieb — nicht ein Marketing-Konzept

Für eine wissenschaftliche Feldstudie zu KI-gestütztem Marketing brauchen wir kein beliebiges Produkt, sondern ein authentisches, regional verankertes. Die Ölmühle Kiendler erfüllt beides: 300+ Jahre dokumentierte Familiengeschichte und offizielle Zertifizierung als Steirischer Kürbiskernöl g.g.A.-Betrieb nach EU-Verordnung 1151/2012.

Als Verein erforschen wir, wie KI-Modelle diese Tradition in 40+ Sprachen und Kulturen tragen können, ohne sie zu verfälschen. Kiendler liefert das Produkt und die Handwerkstradition — wir dokumentieren Reichweite, Übersetzungs-Qualität und Vermarktungs-Performance offen in unserer Studie.

Zeitlinie

Vom Jahr 1696 bis zur zehnten Generation

Die erste urkundliche Erwähnung der Ragnitzer Mühle stammt aus dem Jahr 1696. Was damals als regionale Ölmühle begann, wurde über Jahrhunderte zum Familienbetrieb, der heute in der zehnten Generation geführt wird — vollständig in Familienhand, ohne externe Investoren.

Die Kiendlers haben das Handwerk kontinuierlich modernisiert, ohne es zu industrialisieren: moderne Edelstahl-Pressen, aber weiterhin Kaltpressung mit geröstetem Presskuchen. Das Ergebnis ist ein Öl, das sowohl Gault&Millau als auch EU-g.g.A.-Siegel trägt.

1696

Erste urkundliche Erwähnung der Ragnitzer Mühle

2025

Zehnte Generation führt den Betrieb

Familie Kiendler auf dem Kürbisfeld — Leidenschaft für das Handwerk

Zahlen zur Herstellung

Was in einer Flasche Kernöl steckt

2,5–3 kg

getrocknete Kerne ergeben 1 Liter Öl

30–40

ganze Kürbisse ergeben 1 Liter Öl

700 kg

Kürbiskerne Ertrag pro Hektar

300 bar

Pressdruck in der hydraulischen Stempelpresse

Quelle: Merkblatt Ölmühle Kiendler, September 2024

Handwerk dokumentiert

Vom Ölkürbis zur abgefüllten Flasche

Acht Schritte vom Kern bis zur fertig etikettierten Flasche — dokumentiert nach dem offiziellen Merkblatt der Ölmühle Kiendler.

Rohstoff
01

Rohstoff

Getrocknete und vorgereinigte steirische Ölkürbiskerne (Cucurbita pepo var. styriaca) — direkt vom Bauernhof in Ragnitz. Nur aus dem geschützten g.g.A.-Gebiet Steiermark und angrenzenden Teilen Niederösterreichs.

Reinigung & Lagerung
02

Reinigung & Lagerung

Nach strenger Herkunfts- und Qualitätskontrolle werden die Kerne erneut gereinigt und im gekühlten Lagerraum aufbewahrt, bis sie verarbeitet werden.

Vorröstung
03

Vorröstung

Die Kerne werden über Elevatoranlagen in den Pressraum gebracht und in einer ersten Röstpfanne bei geringer Temperatur angeschwitzt, um einen Teil des Aromas freizusetzen.

Mahlwerk
04

Mahlwerk

Die leicht erhitzten Kerne werden vermahlen und mit natürlich belebtem Grander-Wasser und Salz vermengt — eine Kiendler-Besonderheit.

Röstung
05

Röstung

In der zweiten Röstpfanne entwickelt sich das volle Aroma. Röstdauer und Rösttemperatur bleiben das kleine Betriebsgeheimnis der Familie.

Pressvorgang
06

Pressvorgang

Erst wenn das volle Aroma wie bei Kaffee entfaltet ist, kommen die vermahlenen Kerne in die hydraulische Stempelpresse — mit bis zu 300 Bar Pressdruck.

Ruhen
07

Ruhen

Das frisch gepresste, noch warme Öl ruht mehrere Tage in Tanks, damit Schwebstoffe auf natürlichem Weg heraussinken. Keine Filter, keine Chemie.

08

Abfüllen

Frisch abgefüllt, etikettiert, mit Prämium-Goldplakette und nummerierter Banderole um den Flaschenhals versehen — damit jede Flasche bis zum Feld rückverfolgbar bleibt.

EU-Zertifizierung

Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.

Kiendler gehört zu rund 40 zertifizierten Ölmühlen, die Öl mit der geschützten geografischen Angabe tragen dürfen. Jede Flasche erhält eine nummerierte Banderole für lückenlose Rückverfolgbarkeit — vom Feld bis zum Regal.

Cucurbita pepo var. styriaca
Kaltpressung
EU-Verordnung 1151/2012

Forschungspartnerschaft

Was die Zusammenarbeit bedeutet

Austria Imperial Green Gold ist ein eingetragener Forschungsverein (ZVR 1260271080) — kein Handelsunternehmen. Kiendler bleibt eigenständiger Familienbetrieb. Unsere Partnerschaft ist auf das Studien-Projekt fokussiert: KI-gestützte Vermarktung eines bestehenden Premium-Produkts.

Im Rahmen der Feldstudie dokumentieren wir, wie automatisierte Übersetzung, A/B-getestete Maskottchen und multikanalige Veröffentlichung die Sichtbarkeit authentischer regionaler Produkte beeinflussen. Jede Bestellung im Shop fließt in die Forschungsmethodik ein — die Gewinnanteile gehen an Kiendler und an den Vereinszweck, nicht an Mitglieder.

Kiendler Öl-Mühle

Ölmühle Kiendler

Ragnitz 21, 8413 St. Georgen / Stiefing, Österreich

Darstellung im Rahmen der Forschungskooperation mit dem Verein Austria Imperial Green Gold. Produktions- und Vertriebsrechte verbleiben bei der Ölmühle Kiendler.